Nicht nur, dass die Pedelecfahrer von den "echten" Radfahrern (früher war selbst das ein Schimpfwort in gewissem Bezug) hämisch beobachtet werden und auch mal von Rad zu Rad als Kampfrentner verspottet werden (wobei "verspottet" noch harmlos ist), sondern sie werden auch in der Medienwelt meist als Außenseiter geführt. So gibt es neuerdings in manchen Foren eine Diskussion darüber, ob Pedelecfahren vielleicht sogar der Kondition schade und man besser verzichten sollte. Und die "Stiftung Warentest" hat einen Pedelectest veröffentlicht.
Kondition:
Man bedenke die Zielgruppe. Denn es ist unbestritten, dass die Hauptnutzer des Pedelec - nicht des Ebikes - der älteren Altersgruppe angehören. Diese haben bei gleichzeitig meist vorhandener Morbidität entweder keine oder nur geringe körperliche Kondition, d.h. ihr Trainingszustand ist niedrig Hier sind auch kleine, aber regelmäßige Bewegungsanreize von unschätzbarem Vorteil (lieber wenig, aber regelmäßig bewegen, als gar nicht). Da das Pedelec nur unterstützt, muss Eigenarbeit geleistet werden. Diese kann sicher einen Trainingseffekt beim Untrainierten bewirken. Es gibt aber leider bisher keine verläßlichen Studien zum Thema Trainingseffekte auf dem Pedelec, sodass man nur mutmaßen kann. Doch die Anforderungen auf dem Pedelec mit Nur-Treten, Unterstützt-Treten und Vermeidung von erschöpfender Überlastung am Berg sind für diese Altersgruppe sicher mit einem Trainingseffekt, mindestens aber mit günstigen Auswirkungen auf das Herzkreislaufsystem verbunden, zumal man weiß, dass selbst geringe Belastungen (spazierengehen) positiv wirken. Das Pedelec ist ein ideales Präventionsgerät, da es Nutzen mit Spass verbindet.
Man soll das Fahrzeug und seine Nutzer nicht so schlecht reden.
Test:
Auch der neueste Bericht über die Ergebnisse eines Pedelec-Tests (hier in der ADAC-Motorwelt) in der doch immerhin renommierten "Stiftung Warentest" verführt nicht zu gesteigerter Akzeptanz des elektrisch unterstützten Radfahrens: "Das Risiko fährt mit".
Hier wurden einige (nicht alle) Produkte in einem 20.000km-Test auf die Sicherheit bestimmter Bestandteile geprüft, etwa Lenker, Bremsen oder Rahmen und es zeigte sich doch, dass manche dieser Fahrräder einen Lenker- (Flyer!) oder Rahmenbruch zeigten, dass die (Seilzug-)bremsen versagten oder dass überraschenderweise eine Funkstörung von den Motoren ausging, etwa für Rettungsdienst oder Notfallfahrzeuge fatal... Ob aber der Test wirklich die praktischen Bedingungen im heutigen Straßenverkehr widerspiegelt (reale welt), darf bezweifelt werden.
Das Kalkhoff kam übrigens gut weg, es wies nur Funkstörungen auf. Was davon zu halten ist, weiß niemand so recht, denn zu dem Fehler, der nur im Test auffiel, wurden keine praktischen Ereignisse berichtet.
Fazit:
Die Öffentlichkeit hat Elektromobilität, ganz im Gegensatz zu anderen Ländern, besonders China, noch nicht verinnerlicht. Die Reflexe lösen immer noch Bejahung der konventionellen Vollmotorisierung aus. Erst wenn sich das ändert, wird es sauberer in den Städten.
Kondition:
Man bedenke die Zielgruppe. Denn es ist unbestritten, dass die Hauptnutzer des Pedelec - nicht des Ebikes - der älteren Altersgruppe angehören. Diese haben bei gleichzeitig meist vorhandener Morbidität entweder keine oder nur geringe körperliche Kondition, d.h. ihr Trainingszustand ist niedrig Hier sind auch kleine, aber regelmäßige Bewegungsanreize von unschätzbarem Vorteil (lieber wenig, aber regelmäßig bewegen, als gar nicht). Da das Pedelec nur unterstützt, muss Eigenarbeit geleistet werden. Diese kann sicher einen Trainingseffekt beim Untrainierten bewirken. Es gibt aber leider bisher keine verläßlichen Studien zum Thema Trainingseffekte auf dem Pedelec, sodass man nur mutmaßen kann. Doch die Anforderungen auf dem Pedelec mit Nur-Treten, Unterstützt-Treten und Vermeidung von erschöpfender Überlastung am Berg sind für diese Altersgruppe sicher mit einem Trainingseffekt, mindestens aber mit günstigen Auswirkungen auf das Herzkreislaufsystem verbunden, zumal man weiß, dass selbst geringe Belastungen (spazierengehen) positiv wirken. Das Pedelec ist ein ideales Präventionsgerät, da es Nutzen mit Spass verbindet.
Man soll das Fahrzeug und seine Nutzer nicht so schlecht reden.
Test:
Auch der neueste Bericht über die Ergebnisse eines Pedelec-Tests (hier in der ADAC-Motorwelt) in der doch immerhin renommierten "Stiftung Warentest" verführt nicht zu gesteigerter Akzeptanz des elektrisch unterstützten Radfahrens: "Das Risiko fährt mit".
Hier wurden einige (nicht alle) Produkte in einem 20.000km-Test auf die Sicherheit bestimmter Bestandteile geprüft, etwa Lenker, Bremsen oder Rahmen und es zeigte sich doch, dass manche dieser Fahrräder einen Lenker- (Flyer!) oder Rahmenbruch zeigten, dass die (Seilzug-)bremsen versagten oder dass überraschenderweise eine Funkstörung von den Motoren ausging, etwa für Rettungsdienst oder Notfallfahrzeuge fatal... Ob aber der Test wirklich die praktischen Bedingungen im heutigen Straßenverkehr widerspiegelt (reale welt), darf bezweifelt werden.
Das Kalkhoff kam übrigens gut weg, es wies nur Funkstörungen auf. Was davon zu halten ist, weiß niemand so recht, denn zu dem Fehler, der nur im Test auffiel, wurden keine praktischen Ereignisse berichtet.
Fazit:
Die Öffentlichkeit hat Elektromobilität, ganz im Gegensatz zu anderen Ländern, besonders China, noch nicht verinnerlicht. Die Reflexe lösen immer noch Bejahung der konventionellen Vollmotorisierung aus. Erst wenn sich das ändert, wird es sauberer in den Städten.
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