Direkt zum Hauptbereich

Nutzung

Schönstes Frühlingswetter; da ist es geradezu Pflicht, das Pedelec zu nutzen. Und zwar nicht nur auf Langstrecken wie Saarbrücken gestern (50 km), an der Saar und ihren jetzt abschnittweise blühenden Ufern entlang, sondern auch um Einkäufe zu tätigen.
Blaue Tasche an den Gepäckträger und los. Immerhin heute und gestern keine Auto bewegt. KM gespart, Sprit gespart, frische Luft und vergleichsweise wohlwollende Autofahrer. Was will man mehr, denn derzeit "tobt" ein Meinungskrieg, wer der bessere Mensch als Verkehrsteilnehmer sei: die Auto  oder die Radfahrer, und dann sind da ja auch noch die Fussgänger, unterteilt in Geschäftige, Spazierende mit und ohne Hund.
Letztere sind a) schreckhaft und b) radfahrerfeindlich (wenigstens die Hunde tun so). Man muss sie (die Halter natürlich) immer wieder auf die Leinenpflicht hinweisen, was jene meist spöttisch (der tut nix, oder: der hat mehr Angst als Sie), manchmal aber auch frech - kommentieren.

Dann die politischen Äußerungen zum Thema Radfahrer - eigentlich nichts als heiße Luft, wenn man die tatsächlichen Bedingungen für das verkehrsgerechte Radfahren nimmt. Schotterpisten, wo Radwege sein sollen, steile Bürgersteige ohne Absenkungen - ist ja auch für Behinderte im Rollstuhl ein Problem. Wobei der Radfahrer ja nicht auf den Bürgersteig soll. Er ist eben ein Rowdy.
Ich fahre auf demselben, wenn ich das Risiko auf der Straße (ohne Radabtrennung) als zu hoch einschätze. Und ich fahre auch entgegen der vorgeschriebenen Einbahnstraßenrichtung, wenn diese Straße breit genug ist. So.

Und: verteufelt wird ja doch immer der Radfahrer, der pauschal als "Kampfradler" disqualifiziert wird. Und was ist mit dem rotzigen Autofahrer?
Wobei man zugeben muss, dass deren Anteil zurückgeht. Sind ja auch oft selber Radfahrer...

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die Sache mit dem Helm

ein Helmträger... Dies schrieb die WELT heute: <<Nur jeder siebte Radfahrer in Deutschland trägt einen Helm, aber die Wissenschaft hat erneut festgestellt: Fahrradhelme senken das Risiko tödlicher Kopfverletzungen enorm. Das berichtet das Magazin "Focus" unter Berufung auf eine Studie des Instituts für Rechtsmedizin München. Im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer (UDV) hatten die Experten insgesamt 543 Fahrradunfälle in München und Münster analysiert und außerdem die "Getötetendatenbank" der Ludwig-Maximilians-Universität München ausgewertet. Von 117 tödlich verunglückten Radfahrern trugen demnach lediglich sechs einen Helm. Mehr als die Hälfte der Opfer starb an einem Schädel-Hirn-Trauma.>> Man kann nur sagen: siehste...

mein pedelecblog (11)

Heute ca. 35 km mit erheblichen Steigungen und einer Art Energiemanagement: es ging auf einer alten seit 10 Jahren von mir nicht mehr befahrenen Route nach Berus und zum Europadenkmal. Dort Gedanken an - Konrad Adenauer, - Henri Spaak, - Robert Schumann - de Gasperi die wohl alle an Europa dachten, aber dies in Kategorien der Montanunion taten. Vom Euro und seiner Krise hätte sie sich wohl nichts vorstellen können... Die Route verläuft z.T über sehr unwegsames Gelände in Waldabschnitten, und ich hatte Angst, dass ich mit einen Platten einhandle.Ging aber alles gut. Die Steigungen wurden wieder mit Bravour genommen, aber wegen der Anzahl derselben entschloss ich mich, abwärts den Motor abzuschalten und in der Ebene auf der ECO-Stufe zu fahren. Das bewirkte eine deutliche Akku-Einsparung, denn ich kam zuhause wieder an mit noch fast vollem (2/3) Speicher. Nun noch ein Tag künstlicher Rückenwind, dann ist erstmal...