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Es werden Posts vom 2013 angezeigt.

Elektromobilität

1 Mio E-Fahrzeuge, wohl Autos, will Angela, unsere wahrscheinliche Dauerkanzlerin, bis 2020 auf unsern Strassen sehen. Irgendwie gut, aber auch irre, denn so wie das Elektrofahren immer noch schlecht geredet wird (teuer, Reichweite, Ladetechnik), ist dieses Ziel nicht realisierbar, obwohl sehr wünschenswert. Der deutsche Durchschnittsfahrer legt nur etwa 50 km/Tag zurück, was das Reichweitenproblem ziemlich relativiert. Teuer ist es schon noch, und hier muss Politik eingreifen. Es muss steuerliche Anreize geben. Und das Carsharing muss intensiviert werden. Was die Ladetechnik angeht, könnte man versuchen, normierte Akkus an der Tankstelle einfach auszutauschen. Setzt aber voraus, dass die Industrie normierfreudig ist, was aber praktich nie der Fall ist, solange die Nachfrage stagniert, dann könnte dieses problem elegant aus der Welt gechaft werden. Also ran an die lösbaren Probleme, sagt der Pedelecian. Sind sie nicht schön, das Elektroauto und sein Pilot aus 1910?

Brandaktuell

Die Schmähungen des Pedelecfahrens haben einen neuen Höhepunkt erreicht: Gestern kam eine Fernsehsendung zu dem Ergebnis, dass ein ernstzunehmender Brand in einem Einfamilienhaus durch eine fehlerhafte Pedelecbatterie verursacht worden sei. Das kann stimmen, doch ist seit den Batteriebränden bei Boeing bekannt, dass "Billigbatterien" solche Risiken in besonderem Maße bergen. Bei uns Pedelecians stürzt zwar kein Dreamliner ab, aber man sollte doch wenigstens renommierte Akkufirmen wie Panasonic bevorzugen. Dann ist das Risiko gering, doch um daraus gleich eine generelle Warnung vor Pedelecs zu machen, dazu gehört dann doch eine ebenso generelle Abneigung gegen die Rentnerbikes. Auch die medienwirksame Nachricht über Lenker- und Rahmenbrüche bei Fischer oder Flyer(!) geht in die gleiche Richtung  Die Nischendiskussion bei Elektroautos ebenso: Man will nicht vo...

Kritik an den Pedelecians?

Nicht nur, dass die Pedelecfahrer von den "echten" Radfahrern (früher war selbst das ein Schimpfwort in gewissem Bezug) hämisch beobachtet werden und auch mal von Rad zu Rad als Kampfrentner verspottet werden (wobei "verspottet" noch harmlos ist), sondern sie werden auch in der Medienwelt meist als Außenseiter geführt. So gibt es neuerdings in manchen Foren eine Diskussion darüber, ob Pedelecfahren vielleicht sogar der Kondition schade und man besser verzichten sollte. Und die "Stiftung Warentest" hat einen Pedelectest veröffentlicht. Kondition : Man bedenke die Zielgruppe. Denn es ist unbestritten, dass die Hauptnutzer des Pedelec - nicht des Ebikes - der älteren Altersgruppe angehören. Diese haben bei gleichzeitig meist vorhandener Morbidität entweder keine oder nur geringe körperliche Kondition, d.h. ihr Trainingszustand ist niedrig  Hier sind auch klei...

Kommt die elektrische Mobilität? Wann?

Neuerdings überschlagen sich die Pressemeldungen zum Thema Elektromobiltät, womit die industrielle Umsetzung der bisherigen Konzepte zur Einführung von Elektrofahrzeugen gemeint ist. Das Bild zeigt allerdings einen Emobilisten des Jahres 1912. Schicke Sache schon damals... Politisch ist das Ganze zwar gewollt (Wahlkampf, Energiewende...), aber die Autoindustrie ist wenigstens in Deutschland noch sehr am Beginn. Klar, das E-Auto ist (noch) wegen der Batteriekosten für den gewöhnlichen Nutzer zu teuer, es fehlen öffentliche Ladestationen (die nur Sinn machen, wenn die Ladezeiten kurz sind), aber der Renner ist ein Elektrofahrzeug,  dessen ich mich ja auch bediene, das Elektrofahrrad, als Pedelec gefahren. 10% aller derzeit verkauften Fahrräder ist ein Pedelec, und die Tendenz ist steigend. Ein weiterer Alternativansatz  wäre der Elektrorol...

Pedelec am Bodensee

Über Pfingsten, eigentlich deutschlandweit verregnet  waren wir am Bodensee in besserer Lage, genauer in Hegne am Untersee gegenüber der Insel Reichenau. Es waren nämlich durchaus sonnige Tage, besonders am Samstag. Wir liehen uns ein Pedelec. Okay, es war ein Fahrrad mit Boschmotor und 8-Gänger, mit Rücktrittbremse, aber fehlenden hydraulischen Bremsen. Und es hatte Vorderrad-Antrieb. Das Hauptproblem auf einer Reise von ca. 45 km waren die Sättel... Wollen wir nicht vertiefen. Der Vorderrrad-Antrieb machte uns keine Prpbleme. Wird er vielleicht zu negativ bewertet?  Ich konnte keinen Unterschied feststellen, wobei sich dieser wohl eher in Grenzsituationen (Bremsen) zeigt. War jedenfalls schön und die Insel zeigte sich von einer ganz anderen, fast noch schöneren Seite. Wir umfuhren die Insel, erreichten Konstanz und nahmen einen Kaffee im RI...

Pedelec, Ebikes und Training

Nochmal zur Klarstellung, denn es wird immer noch mit verwirrten Begriffen diskutiert: Pedelec = pedal electric cycle, bis 25 km/h kraftunterstütztes Elektrofahrrad, keine Helmpflicht, keine Zulassung und Nutzung von Radwegen erlaubt, ja geboten. E-Bike = dauernd akkubetriebenes Elektrofahrrad mit Geschwindigkeiten bis 45 km/h, Helmpflicht, Zulassung,  Radweg-Nutzung verboten (eine Art Elektromoped) Mischform ist das S-Pedelec, das ebenfalls bis 45 km/h läuft, aber auch kraftunterstützend gefahren wird. In diesem Blog geht es in erster Linie um das Pedelec, und heute muss ich zu einem widerprüchlichen Artikel Stellung nehmen . In einer industrie-gesponserten Beilage der WELT, "Mediaplanet", war kürzlich zu lesen, dass - Schlagzeile: "Wie faul sind E-Biker?" - mit Ebikes kein Trainingseffekt zu erzielen sei. Im Text wurden dann die Begriffe widersprüchlich gebraucht; es wurde sozusagen pauschal...

Nutzung

Schönstes Frühlingswetter; da ist es geradezu Pflicht, das Pedelec zu nutzen. Und zwar nicht nur auf Langstrecken wie Saarbrücken gestern (50 km), an der Saar und ihren jetzt abschnittweise blühenden Ufern entlang, sondern auch um Einkäufe zu tätigen. Blaue Tasche an den Gepäckträger und los. Immerhin heute und gestern keine Auto bewegt. KM gespart, Sprit gespart, frische Luft und vergleichsweise wohlwollende Autofahrer. Was will man mehr, denn derzeit "tobt" ein Meinungskrieg, wer der bessere Mensch als Verkehrsteilnehmer sei: die Auto  oder die Radfahrer, und dann sind da ja auch noch die Fussgänger, unterteilt in Geschäftige, Spazierende mit und ohne Hund. Letztere sind a) schreckhaft und b) radfahrerfeindlich (wenigstens die Hunde tun so). Man muss sie (die Halter natürlich) immer wieder auf die Leinenpflicht hinweisen, was jene meist spöttisch (der tut nix, oder: der...

Pedelec-Firmenleasing

Firmen in Großstädten bieten neuerdings als Ersatz für ihre Dienstwagenflotte auch Pedelecs an, um nicht nur der Umwelt einen Gefallen zu tun, sondern auch um Kosten zu sparen. Win-Win. Neue Wege im Elektromarkt. Und man kann diese Dinger inzwischen auch leasen. Keine schlechte Idee, anstelle eines teuren Autoleasings so eine Flitzer zu leasen. Denn auch die Post stattet ihre Austräger nun auch mit Pedelecs aus. Wenigstens hier, im Pedelecbereich, macht die Elektrifizierung Fortschritte. Gottseidank, denn ansonsten wird das Elektrodesign, besonders am Auto, ja eher madig gemacht. Besonders von den Herren Motorjournalisten. Eigentliche eine Schande. Was sagt Rainer Calmund, Schwergewicht und Ex-Fussballmanager? „Das Fahrgefühl mit dem E-Bike ist unbeschreiblich – mit dem Gefährt ist der Fahrspaß programmiert“, meint der deutsche Fußballexperte. Er fährt übrigens ein Kalkhoff...

Das Pedelec boomt, rockt, Knaller-Brüller

Nun, eigentlich ist es schon da. Man sieht es immer häufiger auf meinen Strecken an der Saar, und es sind zwar meist immer noch die Älteren (Rentnermoped), doch man sieht auch schon mal den einen oder anderen Jüngeren auf dem Vehikel. Doch da gibt es auch die Angebote in den Billigläden, etwa Baumärkte, da kosten diese Dinger um die 600 Euro. Sie haben meist Vorderradmotor, 50-km-Akkus, fehlende Federungen und keine hydraulischen Bremsen, sodass ich meine, sie sind nicht verkehrssicher. Aber man kauft sie wohl, sonst würden sie nicht angeboten. Nun, ich bin mit meinem Kalkhoff bisher (jetzt ein Jahr Fahrpraxis) sehr zufrieden und hoffe, es auch weiterhin zu sein. Flyer ist nicht alles. (Für Uneingeweihte: Flyer ist deer Schweizer Marktführer, teuer und gut). Zum Vergleich: Flyer Website Kalkhoff Website

Frühling ja du bists

Das Pedelecfahren macht ja immer Spass, besonders aber bei so schönem Wetter, wie gestern, dem ersten wirklich schönen Frühlingstag. 20 km an der Saar. Die Streckenkarten sind übrigens mit der ADAC-Navi-App aufgezeichnet und über die Schnappschuss-Taste des Iphone gespeichert und versandt worden. Sieht doch ganz gut aus, oder?

Frühling und Pedelec

Heute, gemischtes Aprilwetter, 14 Grad, war es dann soweit: meine rste längere Ausfahrt mit dem Pedelec. Es sammelten sich 24 km auf dem Tacho. Die Strecke ging vom Haus an die Saar und dann nach Saarlouis. Es war wunderschön, die gerade knospenden Weidenkätzchen zu sehen und die beginnende Ginsterblüte. Noch begegneten mir wenig Radler, doch das wird sich bestimmt ändern. Die Strecke in der Stadt: belebt, aber nicht schwierig. Beim Überqueren eines Ampel-Überwegs abgestiegen und zu Fuß rüber: auf der anderen Seite stand ein Polizeifahrzeug. Die neuen Regeln - soll man sie befolgen? nun ja - ich wollte nicht, dass meine Tour teuer wird. War ein schönes Erlebnis. Weitere werden folgen.

Was geht ab bei der e-Mobilität?

Dies ist ein Hinweis am Hotel in Hegne auf die Möglichkeit, seinen Akku dort aufladen zu können. Wie das technisch und vom Zeitaufwand her geht, habe ich nicht testen können, dazu waren die Räder nicht vorhanden und das Wetter auch zu schlecht. Aber immerhin zeigt das Schild, dass e-biking auf dem Vormarsch ist.  Dazu passt auch die Meldung, dass Bosch, einer der führenden Akku-Hersteller, glaubt, dass e-Mobilität sich über das e-Fahrrad definieren wird. Das ist interessant: Denn ansonsten, was das Auto, des Deutschen liebstes Kind, angeht, ist es mit dieser e-Mobilität eher mager bestellt. Die Hypes des vorigen Jahres, wonach bis 2015 eine Million elektrisch betriebener Autos auf den deutschen Strassen fahren sollen (Merkel dixit), sind eher einer Ernüchterung gewichen  die aber auch darin begründet ist, dass ...

Es geht weiter

Inzwischen, es ist zur Zeit ja noch kein Frühling, obwohl er kalendarisch begonnen hat, habe ich das Pedelec nun doch schon wieder häufiger bewegt. Und ich bin seit heute Besitzer eines neuen BMW-Fahrradträgers, der auf der Anhängerkupplung befestigt wird. Kein Widerspruch: denn es lohnt sich, damit etwa an die pfälzische Weinstraße zu fahren und dort zu treten (und zu speisen). Zum Beispiel  Haben wir mit den alten konventionellen Fahrrädern auch so gemacht, als die Körper noch kräftiger waren und die Muskeln noch vorhanden. Und immer wieder das besondere Pedelec-Gefühl: du meinst, Du hättest Rückenwind.

Neustart

Gestern, am 5.3.2013 bei herrlichem Sonnenschein und milden Temperaturen von etwa 10 Grad haben wir die Pedelecs angespannt und sind mit ihnen 15 km bergiges Gelände gefahren. Der Winterschlaf hat ihnen offenbar nichts ausgemacht, die Akkus haben sich von ihrer besten Seite gezeigt.Und das Fahrerlebnis war entsprechend super. Pedelecfahren macht eben Spass.