1 Mio E-Fahrzeuge, wohl Autos, will Angela, unsere wahrscheinliche Dauerkanzlerin, bis 2020 auf unsern Strassen sehen. Irgendwie gut, aber auch irre, denn so wie das Elektrofahren immer noch schlecht geredet wird (teuer, Reichweite, Ladetechnik), ist dieses Ziel nicht realisierbar, obwohl sehr wünschenswert. Der deutsche Durchschnittsfahrer legt nur etwa 50 km/Tag zurück, was das Reichweitenproblem ziemlich relativiert. Teuer ist es schon noch, und hier muss Politik eingreifen. Es muss steuerliche Anreize geben. Und das Carsharing muss intensiviert werden. Was die Ladetechnik angeht, könnte man versuchen, normierte Akkus an der Tankstelle einfach auszutauschen. Setzt aber voraus, dass die Industrie normierfreudig ist, was aber praktich nie der Fall ist, solange die Nachfrage stagniert, dann könnte dieses problem elegant aus der Welt gechaft werden. Also ran an die lösbaren Probleme, sagt der Pedelecian. Sind sie nicht schön, das Elektroauto und sein Pilot aus 1910?