Heute - alter Pedler, der ich inzwischen bin - 35 km-Tour nach Saarbrücken. Gutes nicht zu warmes, etwas windiges Fahrradwetter. Es geht von Bous aus zunächst in das Saartal, strikte bergab, eigentlich für den Pedler nicht erwähnenswert. Höchstgeschwindigkeit (mit Helm) da ca. 50 kmh. Dann Suche nach dem Einstieg in den Saarradweg nach SB, wird auch, mit einiger Mühe, gefunden.
Gut ausgebaut, führt er auf dem rechten Ufer über ca. 16 km nach SB, am Kraftwerk Fenne vorbei, zwischen Industriegelände und dessen Brachen, deren es hier viele gibt. Dann Wechsel der Spur an der Staustufe Gersweiler. Immer mit einer geschätzten AVG von 22-25 kmh. Man trifft auch immer wieder, und immer mehr, die Pedler mit ähnlichen Fahrzeugen, riskiert einen Blick auf die Marke und den meist meiner Altersgruppe angehörigen Fahrer.
Dann SB, die volle Wucht des Stadtverkehrs. Den nun bewältigt der Pedler, und natürlich nicht nur der, mit Hilfe der Fußgängerampeln und der Bürgersteige. Denn es ist praktisch unmöglich, das Fahrrad auf der Straße zu fahren. Die sind ersten meist schmal und mehrspurig, und die Autos rücken einem ganz schön auf die Pelle. So ist es inzwischen üblich, wenn auch (noch) nicht legal, sich den Bürgersteig mit den fußwandelnden Bürgern ohne Fahrrad zu teilen. Und das funktioniert gut: man muss Slalom fahren, schnell bremsen können, und mit einer Entschuldigung auf den Lippen an einer vielleicht etwas zu nah gekommenen Person vorbeischnellen. Geht recht gut, Murren oder gar Schimpfen haben ich noch nie gehört. An der Ampel steht man, um auf GRÜN zu warten und fährt dann - Pedelec sei dank - mit MID/6 rasant an und erreicht die andere Straßenseite, bevor die andern da sind. Das ist guuut.
Übrigens: Verkehrsregeln - sind natürlich zu beachten, aber nicht unbedingt die Einbahnstraßen, die in manchen Saarbrücker Bezirken für Fahrradfahrer in der Gegenrichtung erlaubt sind. Sehr gute Lösung!
Rückfahrt. Man kommt in eine Gruppe mit Pedelces. Plötzlich legen die (meine Altersgruppe! Was sonst?) los und versuchen, MICH zu überholen, MICH! Und noch dazu am Berg. Na, das geht nun wirklich nicht. Ich trete los und kann sie - aber mit Mühe - schlagen, auf meiner privaten Tour de France und ganz ohne Doping. Wenigstens kann ich das für mich behaupten. Greisenrennen auf Pedelecs - mal was ganz anderes.
Völklinger Steigung genommen, wieder in Bous angekommen, lobe ich mein good bike und haue ich mir auf die Schulter. Gut gemacht - wieder.
Gut ausgebaut, führt er auf dem rechten Ufer über ca. 16 km nach SB, am Kraftwerk Fenne vorbei, zwischen Industriegelände und dessen Brachen, deren es hier viele gibt. Dann Wechsel der Spur an der Staustufe Gersweiler. Immer mit einer geschätzten AVG von 22-25 kmh. Man trifft auch immer wieder, und immer mehr, die Pedler mit ähnlichen Fahrzeugen, riskiert einen Blick auf die Marke und den meist meiner Altersgruppe angehörigen Fahrer.
Dann SB, die volle Wucht des Stadtverkehrs. Den nun bewältigt der Pedler, und natürlich nicht nur der, mit Hilfe der Fußgängerampeln und der Bürgersteige. Denn es ist praktisch unmöglich, das Fahrrad auf der Straße zu fahren. Die sind ersten meist schmal und mehrspurig, und die Autos rücken einem ganz schön auf die Pelle. So ist es inzwischen üblich, wenn auch (noch) nicht legal, sich den Bürgersteig mit den fußwandelnden Bürgern ohne Fahrrad zu teilen. Und das funktioniert gut: man muss Slalom fahren, schnell bremsen können, und mit einer Entschuldigung auf den Lippen an einer vielleicht etwas zu nah gekommenen Person vorbeischnellen. Geht recht gut, Murren oder gar Schimpfen haben ich noch nie gehört. An der Ampel steht man, um auf GRÜN zu warten und fährt dann - Pedelec sei dank - mit MID/6 rasant an und erreicht die andere Straßenseite, bevor die andern da sind. Das ist guuut.
Übrigens: Verkehrsregeln - sind natürlich zu beachten, aber nicht unbedingt die Einbahnstraßen, die in manchen Saarbrücker Bezirken für Fahrradfahrer in der Gegenrichtung erlaubt sind. Sehr gute Lösung!
Rückfahrt. Man kommt in eine Gruppe mit Pedelces. Plötzlich legen die (meine Altersgruppe! Was sonst?) los und versuchen, MICH zu überholen, MICH! Und noch dazu am Berg. Na, das geht nun wirklich nicht. Ich trete los und kann sie - aber mit Mühe - schlagen, auf meiner privaten Tour de France und ganz ohne Doping. Wenigstens kann ich das für mich behaupten. Greisenrennen auf Pedelecs - mal was ganz anderes.
Völklinger Steigung genommen, wieder in Bous angekommen, lobe ich mein good bike und haue ich mir auf die Schulter. Gut gemacht - wieder.
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