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Alltagsarbeit

Seit einer Woche Fahrt mit dem Agattu. Moselfahrt 66 km - die Reichweite ist also gut, denn wir hatten zuhause noch 1/3 Reserve. Tägliche bergab-bergauf-Fahrten, nach Völklingen eben und auch nach Bous "ins Tal". Rundum zufrieden, selbst wenn ich noch nicht genau weiß, wie der Trittsensor reagiert. Gestern z.B. auf der Rückfahrt von Saarbrücken (SIC) mit Gegenwind und praller Sonne (sunburn) hatte ich das Gefühl, dass der Sensor auf der Bergfahrt (steil) nicht so richtig funktionierte. Anstrengung, aber im erträglichen Rahmen.
Heute z.B. Markteinkauf, zurück, keine Probleme, gleich nochmals zum Mittagessen. Wetter gemischt, bisher kein Regen.
Hätte ich alles nicht mit dem konventionellen Rad gemacht. Horror!
Man trifft auch immer wieder auf "Gleichgesinnte", gleich befahrene Mitbürger. Interessant,wie das Pedelec im Kommen ist. Auf der Moseltour z.B. trafen wir holländische Flyerfahrer, die sich höchst interessiert über das Agattu und seinen 18AH-Akku kundig machten. Fachdiskussionen wie bei Formel I.

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Die Sache mit dem Helm

ein Helmträger... Dies schrieb die WELT heute: <<Nur jeder siebte Radfahrer in Deutschland trägt einen Helm, aber die Wissenschaft hat erneut festgestellt: Fahrradhelme senken das Risiko tödlicher Kopfverletzungen enorm. Das berichtet das Magazin "Focus" unter Berufung auf eine Studie des Instituts für Rechtsmedizin München. Im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer (UDV) hatten die Experten insgesamt 543 Fahrradunfälle in München und Münster analysiert und außerdem die "Getötetendatenbank" der Ludwig-Maximilians-Universität München ausgewertet. Von 117 tödlich verunglückten Radfahrern trugen demnach lediglich sechs einen Helm. Mehr als die Hälfte der Opfer starb an einem Schädel-Hirn-Trauma.>> Man kann nur sagen: siehste...

Nutzung

Schönstes Frühlingswetter; da ist es geradezu Pflicht, das Pedelec zu nutzen. Und zwar nicht nur auf Langstrecken wie Saarbrücken gestern (50 km), an der Saar und ihren jetzt abschnittweise blühenden Ufern entlang, sondern auch um Einkäufe zu tätigen. Blaue Tasche an den Gepäckträger und los. Immerhin heute und gestern keine Auto bewegt. KM gespart, Sprit gespart, frische Luft und vergleichsweise wohlwollende Autofahrer. Was will man mehr, denn derzeit "tobt" ein Meinungskrieg, wer der bessere Mensch als Verkehrsteilnehmer sei: die Auto  oder die Radfahrer, und dann sind da ja auch noch die Fussgänger, unterteilt in Geschäftige, Spazierende mit und ohne Hund. Letztere sind a) schreckhaft und b) radfahrerfeindlich (wenigstens die Hunde tun so). Man muss sie (die Halter natürlich) immer wieder auf die Leinenpflicht hinweisen, was jene meist spöttisch (der tut nix, oder: der...

mein pedelecblog (11)

Heute ca. 35 km mit erheblichen Steigungen und einer Art Energiemanagement: es ging auf einer alten seit 10 Jahren von mir nicht mehr befahrenen Route nach Berus und zum Europadenkmal. Dort Gedanken an - Konrad Adenauer, - Henri Spaak, - Robert Schumann - de Gasperi die wohl alle an Europa dachten, aber dies in Kategorien der Montanunion taten. Vom Euro und seiner Krise hätte sie sich wohl nichts vorstellen können... Die Route verläuft z.T über sehr unwegsames Gelände in Waldabschnitten, und ich hatte Angst, dass ich mit einen Platten einhandle.Ging aber alles gut. Die Steigungen wurden wieder mit Bravour genommen, aber wegen der Anzahl derselben entschloss ich mich, abwärts den Motor abzuschalten und in der Ebene auf der ECO-Stufe zu fahren. Das bewirkte eine deutliche Akku-Einsparung, denn ich kam zuhause wieder an mit noch fast vollem (2/3) Speicher. Nun noch ein Tag künstlicher Rückenwind, dann ist erstmal...